Fast ein halbes Jahrhundert bei helsa: Brigitte Nordhaus erzählt spannende Geschichten von gestern und heute!
15.06.2016 helsakarriere, helsainside

„Ich nehm euch alle!“

Fast 49 Jahre bei helsa: Brigitte Nordhaus erzählt von ihren Erfahrungen

Brigitte Nordhaus (seit 1967 bei helsa) ist eine von wenigen KollegenInnen, die helsa Firmengründer Helmut Sandler noch persönlich eingestellt hat. Heute managt sie zusammen mit einem Kollegen die deutschen Vertriebsaktivitäten und verantwortet einen großen Teil der Umsätze im Bereich helsa Fashion Shaping.

Wir haben Sie zu ihren Anfängen im Unternehmen befragt und wissen wollen, warum Sie sich für ein ganzes Arbeitsleben bei helsa entschieden hat, wie es dazu kam und warum Sie heute noch von Ihrem Job im Vertrieb genauso begeistert ist wie damals als Auszubildende.


Vor 49 Jahren starteten Sie Ihre Ausbildung bei helsa: Wie kam es dazu?

Damals war eine Zeit, in der viele Lehrstellen im kaufmännischen Bereich angeboten wurden und ich habe mich natürlich auch in verschiedenen Unternehmen beworben – und das auch erfolgreich. helsa lud mich zum Einstellungstest ein. Von vornherein war klar, dass nur ein Teil aller Bewerber eine Stelle erhalten können. Als dann Helmut Sandler persönlich die Ergebnisse verkündete, war sein erster Satz: „Ich nehme euch alle!“ Seine positive Ausstrahlung, geprägt von Menschlichkeit und persönlichem Interesse hat mir von Anfang an sehr imponiert. Für mich war sofort klar, dass ich bei helsa arbeiten will.


Sie betreuen die vielen unterschiedlichen Kunden aus der Bekleidungsbranche, bearbeiten Aufträge, organisieren Musterungen, Produktionstermine, Lieferungen und Sonderwünsche haben immer ein Ohr am Markt, sehen und beobachten Trends und haben ein Gespür für Neues. Eine Aufgabe, die viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl benötigt, aber auch Stärke und Durchsetzungskraft verlangt – war das von Anfang an ihr Ziel?

Auf jeden Fall ist es die Art von Arbeit, die mich jeden Tag neu herausfordert und die mir dazu noch sehr gut gefällt. Nach meiner Ausbildungszeit wurde damals bei helsa die EDV-Abteilung neu gegründet. Man muss wissen, dass helsa für die damalige Zeit vielen Firmen weit voraus war, was Computereinsatz und elektronische Datenverarbeitung betrifft. Man suchte Mitarbeiter für diesen Bereich, fragte auch bei mir an und so startete ich am PC-Arbeitsplatz. Unser Firmenchef hatte allerdings ein untrügliches Gespür für seine Mitarbeiter. Eines Tages kam er und sagte: „Frau Nordhaus, Sie brauche ich im Vertrieb.“ Das hat mich sehr gefreut, denn Kunden zu beraten, mit Ihnen zu verhandeln und im Gespräch zu bleiben ist etwas, das mir liegt und das ich sehr gerne tue. Natürlich kamen dann Jahr um Jahr neue Aufgaben und mehr Verantwortung auf mich zu, aber das große Vertrauen, dass mir mein Arbeitgeber helsa immer entgegengebracht hat und die Freiheit, die mir gegeben wurde, erlaubte mir, meine Aufgaben eigenverantwortlich zu gestalten. Das hat mich auf jeden Fall beflügelt. Schön ist es auch, wenn ich nach all den Jahren auf so manche Kundengespräche zurückblicke, die ich positiv drehen konnte, wo ich große Aufträge holen konnte oder einfach Probleme gelöst habe. Unsere Kundenbeziehungen sind nicht allein vom geschäftlichen geprägt, über die Dauer der Zeit weiß man, welche Hobbies ein Einkäufer hat oder worüber er sonst noch gerne berichtet. Das alles macht ein gutes und langfristiges Kundenverhältnis aus und wird auf jeden Fall geschätzt.


Gab es auch schwierige Zeiten?

Sicherlich hat man in den vielen Jahren Höhen und Tiefen miterlebt, die Arbeit im Vertreib hat das aber nicht so beeinflusst, die war und ist immer wichtig. Ein Einschnitt für uns in Gefrees war die Verlagerung der Produktion ins Ausland. Das hat damals bedauerlicherweise viele Arbeitsplätze bei uns hier gekostet, letztendlich aber hat es das Überleben von helsa gesichert.


Die Zeiten haben sich sehr geändert: Heute, im  Zeitalter von Social Media, kommuniziert man anders – wie kommen Sie damit zurecht?

Sie haben Recht, auch unsere Kunden verjüngen sich. Aber Mensch bleibt doch Mensch, auch die jungen Gesprächspartner schätzen ein offenes, klares und freundliches Gespräch und gute Beratung, ich genieße den Kontakt zu der Jugend sehr.


Wir danken Ihnen für das nette Interview und für Ihre interessanten helsa-Geschichten von gestern und heute.


Warum helsa als Arbeitgeber für viele Menschen so attraktiv ist? Hier verraten wir es Ihnen!

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