Unter der Lupe wird jede helsa Membrane einzeln sorgfältig auf Haarrisse, Fremdpartikel und Fehler geprüft.Jede helsa Membrane ist ein kleines Meisterwerk, in dem viel Hightechwissen und Handarbeit steckt.Gasdichtheit, Medienbeständigkeit, Maßgenauigkeit und Langlebigkeit sind einige der <br>wichtigsten Anforderungen an Formmembranen.helsa Functional Coating hat sich auf die Herstellung von Membranen für die Zähl-, Mess- <br>und Regelungstechnik sowie für Maschinenschutzmaterialien spezialisiert.
05.09.2018 helsainside, helsapedia
Von: Nellie Platzer

helsa unter die Lupe genommen

Mein Besuch in der helsacomp

Heute habe ich eine Verabredung mit meiner Kollegin Claudia Sprogies. Sie kann mir genau das erklären, was mich so brennend interessiert: Wie wird aus einem Stück Gummi und einer Rolle Stoff eine dieser Membranen, mit denen helsacomp so erfolgreich ist?

Als Entwicklerin ist Claudia Expertin auf diesem Gebiet, sie tüftelt täglich an Optimierungen und neuen Lösungen, was Membranen betrifft und so schätze ich mich glücklich, mit ihr auf Tour durch die helsacomp Produktionsräume zu gehen.

Handarbeit und höchste Präzision

Wir sind noch nicht weit, da darf ich mich bereits von meiner Vorstellung verabschieden, die Membranen kämen tausendfach und fertig vom Fließband. Im Gegenteil: Sie werden von Hand präzise in die Stanze gelegt, danach einzeln getrennt, teilweise nachtalkumiert und währenddessen bis zum Schluss auf "Herz und Nieren" geprüft.

An den Prüfarbeitsplätzen herrscht konzentrierte Atmosphäre. Hier haben die fertigen Membranen ihren letzten und entscheidenden Test zu bestehen: Mithilfe hochleistungsfähiger Vergrößerungsgläser suchen die Kollegen jede Membrane nach feinsten Haarrissen, Fremdpartikeln oder sonstigen kleinen Fehlern ab, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen wären. Membranen, die diesen Lupencheck nicht bestehen, müssen aussortiert werden, das ist Vorschrift. Eine anspruchsvolle Aufgabe, gehen doch täglich mehrere tausend Stück durch ein Paar Hände.

Wieso das so wichtig sei, frage ich Claudia. "Jede noch so kleine Verunreinigung kann die Funktionstüchtigkeit der Membrane beeinträchtigen", erklärt sie mir, "sie werden später z. B. in Stellungsreglern eingebaut, wo sie hochsensible Prozesse steuern. Kleinste Defekte würden zu Fehlsteuerungen des Gerätes führen, was nie passieren darf. Stell Dir vor, die Membranen müssen bis auf den Hundertstel Millimeter exakt gemessen werden, das ist für einen ursprünglich textilen Ausgangsstoff eine sehr hohe Anforderung und darin steckt auch das Know-how von helsacomp." Ich verstehe: Die einzelnen Arbeitsschritte verlangen höchste Genauigkeit und Präzision von jedem Mitarbeiter. Wer hier arbeitet, braucht ein gutes Auge, ausgeprägte Feinmotorik und gewissenhaftes Vorgehen. 

Klein, aber Hightech

Was ich sonst noch über die Anforderungen an helsacomp Elastomermembranen erfahre, lässt mich erkennen, dass es sich um echte Hightech-Objekte handelt. Als bewegliche Einbauteile ist ihre Funktion darin begründet, ein Leben lang definiert zu schwingen, ohne zu brechen oder sich zu dehnen, ohne spröde zu werden oder die exakte Form zu verlieren und das zum Teil bei schwankenden Temperaturen und korrosiver Medienumgebung.

Mich beeindruckt, wie viel ausgeklügeltes Wissen in diesen unscheinbaren kleinen schwarzen Produkten steckt und wie exakt sie gefertigt sind. Auch hier gilt unser helsa Slogan: "Unsichtbar, aber unverzichtbar".

 

Die Produktionsschritte, die vom Rohgummi zur fertigen Membrane nötig sind, habe ich für Sie zusammengefasst:

 

Vom Fell zur fertigen Formmembrane

 

Mechanische Prinzipien sind in einer immer stärker digitalisierten Welt kaum mehr vorzufinden. Und dennoch gibt es Systeme, die bisher aufgrund ihrer Exaktheit und Effektivität kaum digitalisierbar sind. Dazu gehören membrangesteuerte Prozesse, wie zum Beispiel Balgengaszähler, deren Hauptbestandteil Formmembranen sind.
helsacomp hat sich zu einem Spezialisten in der Herstellung von Membranen für die Zähl-, Mess- und Regelungstechnik entwickelt.

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