helsa-Mitarbeiterin Marion Küspert am Ball. Nach der Arbeit findet man sie auf dem Fußballplatz.Marion Küspert (l.) mit ihrer Jugendmannschaft des JFG Region Luisenburg.
02.02.2018 helsainside

Engagement im Ehrenamt

Ein Gespräch mit helsa-Kollegin Marion Küspert über Fußball und die Arbeit mit Jugendlichen

Menschen, die neben dem Berufsalltag ein Ehrenamt ausführen, werden heute immer seltener.

helsa-Redakteurin Ute Haberstumpf-Rossner hat im Kollegium nach "Ehrenamtlern" gesucht und wurde schnell fündig. Als Beispiel hier ihr Interview mit helsa-Mitarbeiterin Marion Küspert. 

 

Marion, sag uns bitte kurz was zu Deiner Person.

Ich bin 26 Jahre alt und wohne in Weißenstadt.

Wie war Dein bisheriger Werdegang?

Meine erste Lehre habe ich als Industriemechanikerin absolviert. Damals konnte ich mir absolut nicht vorstellen, in einem Büro zu arbeiten. Im Anschluss hat ein Praktikum bei einem Notar dann doch meine Liebe zur Bürotätigkeit entfacht und so kam es, dass ich Industriekauffrau bei helsa wurde.

Musstest Du lange überlegen, ob Du nach der Ausbildung bei helsa bleibst?

Nein, das fiel mir leicht. Das Arbeitsklima ist toll und die Arbeitskollegen durch die Bank in Ordnung.

In welcher Abteilung findet man Dich? Und was machst Du da genau?

Ich bin da gelandet, wo ich meine Fähigkeiten am besten einbringen kann, im Vertrieb. Zuständig bin ich im Bereich Cerasorb für die Wabenkörper und die Filtermedien. Der Hauptteil unserer Arbeit ist die Kundenbetreuung, Anfragen beantworten, Angebote erstellen, Aufträge bestätigen und vieles mehr. Es ist eine abwechslungsreiche Abteilung und der Tag vergeht wie im Flug. Ich gehe sehr gern zur Arbeit. Das kollegiale Miteinander, der Kontakt zu den Kunden und die Zusammenarbeit mit der Produktion machen mir Spaß! Man kann Schritt für Schritt die Entstehung der Produkte miterleben.

Ich hab mir sagen lassen, dass Dein Privatleben eine spannenden Abwechslung bietet, erzählst Du uns davon?

Natürlich! Ich spiele seit 15 Jahren Fußball. Zurzeit bin ich in Wunsiedel bei der Damenmannschaft. Wir spielen in der Bezirksoberliga und sind im Moment auf Tabellenplatz 7. Aber ich spiele nicht nur selbst Fußball, sondern trainiere seit meinem 17. Lebensjahr ehrenamtlich Jugendmannschaften. Seit 2012 habe ich auch meinen C-Trainer-Schein in der Tasche, der alle 3 Jahre aufgefrischt und erweitert werden muss.

Das klingt nach viel Arbeit und guten Nerven!

Das stimmt. „Meine Jungs“ sind mitten in der Pubertät. Aber sie haben Respekt vor mir, den ich mir mit einer gewissen Strenge, aber auch mit viel Freundschaft erarbeite. Viele aus der Mannschaft kommen auch mal mit einem privaten Problem zu mir oder man unternimmt spontan etwas miteinander. Der mannschaftliche Zusammenhalt ist mir sehr wichtig, ich möchte nicht sehen, dass Spieler im Team nicht akzeptiert werden.

In welcher Liga spielt Deine Mannschaft?

Meine Mannschaft ist die U17 der JFG Region Luisenburg in der Bezirksoberliga Oberfranken, das ist die höchste Oberfränkische Liga. Da ich aber einen Kader von über 30 Spielern habe, haben wir noch eine zweite Mannschaft in der Gruppe Marktredwitz gemeldet. Die erste Mannschaft in der BOL ist eine junge Truppe, die aus den beiden Jahrgängen 2001/2002 besteht. Unser Ziel ist es, den Klassenerhalt zu schaffen.

Was sind Deine Ziele im Fußball?

Ich möchte in der nahen Zukunft gerne den B-Trainer-Schein machen.

Hast Du noch andere Leidenschaften?

Natürlich. Meinen VER Selb! Und: Ich esse auch sehr gern, zum Beispiel den Apfelstrudel meiner Mama! Der ist der einfach der Beste! 

Liebe Marion, vielen Dank!

Seite drucken