Brigitte Nordhaus feiert 50 Jahre helsa-Betriebszugehörigkeit. <br>Hier ist sie in ihrem Element mit der Schulterpolster Trend-Kollektionhelsa-Firmeneigentümerin Monika Sandler dankt Brigitte Nordhaus für außergewöhnliche 50 Jahre EngagementEhrung aller helsa-Jubilare 2017: v.l. Geschäftsführer Stephan Frerk, Personalleiterin Christine Dürrbeck,<br>Betriebsrätin Manuela Becher-Rieß, Geschäftsführer Dr. Rainer Ernst, Brigitte Nordhaus (50 J.), <br>Firmeneigentümerin Monika Sandler, Diana Seidel (10 J.), Matthias Schmidt (10 J.) und Claudia Sprogies (10 J.)
15.12.2017 helsainside, helsakarriere

Ein halbes Jahrhundert für helsa

Im Gespräch mit Brigitte Nordhaus, die ihr 50jähriges helsa-Jubiläum feiert

Niemand würde so viele Jahre Firmenzugehörigkeit vermuten, wenn er die energiegeladene, sportliche Frau trifft, die zusammen mit einem Kollegen den deutschen Vertrieb für helsa Fashion Shaping verantwortet.

Liebe Brigitte, schaust Du anderen Menschen zuerst auf die Schulter?
Das wichtigste Produkt, das Du vertreibst, sind schließlich Schulterpolster.

(Lacht) Ja, das mache ich tatsächlich. Dafür habe ich einen spontanen Blick.

Dazu kann ich eine nette Begebenheit mit einem Wirtschaftsprüfer erzählen, den wir im Haus hatten. Diese Herren kommen ja immer im schwarzen Anzug, tiptop gekleidet. Und ich sah zufällig das Logo der Firma im Sakko, einer Firma, die wir beliefern. Und so habe ich ihn beglückwünscht: „Ich muss sagen, Sie sind gut gekleidet. Sie tragen einen Anzug von René Lezard.“ Er fragte: „Ja. Woher sehen Sie denn das?“ „An der Schulter natürlich. Genau genommen am Schulterpolster, das Sie in Ihrem Sakko haben.“ Er war zutiefst beeindruckt. (lacht)

 

50 Jahre – eine lange Zeit: Wird Dir manchmal langweilig in dem, was Du tagtäglich tust?

Überhaupt nicht – im Gegenteil! Mir macht es immer wieder Spaß, neue potentielle Kunden zu gewinnen. Es reizt mich unwahrscheinlich, unsere Produkte anzubieten, hier kann ich auch immer meine langjährigen Erfahrungen anwenden. Daher gab für mich auch nie einen Grund, helsa zu verlassen.

Was war die größte Herausforderung in den letzten 50 Jahren?

Ich habe das Glück, im Beruf genau das machen zu dürfen, was mir absolut gefällt und liegt. Ich freue mich immer wieder auf neue Kundenkontakte. Daher haben mich Herausforderungen auch immer wieder angespornt und so vergingen dabei viele Jahre. 

Du warst Anfang der Siebziger eine der Ersten in der neu gegründeten EDV-Abteilung. Seitdem arbeitest Du täglich mit dem PC.
Was ist Digitalisierung für Dich: Schreckgespenst oder Chance?

Ganz klar eine Chance. Nur nicht auf einem Stand stehen bleiben! Ich bin in jede dieser Umstellungen hineingewachsen. Natürlich musste ich auch alles neu erlernen, hatte aber nie ein Problem damit. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit - diesen Ausspruch haben wir auch alle öfters gehört.

 

Was gefällt Dir an Deiner Arbeit am meisten? Was motiviert Dich?

Ich glaube, mich zieht nichts so magisch an, wie eine schwierige Situation mit (potentiellen) Kunden, die man fast immer – so meine Erfahrung – durch persönliche Gespräche lösen kann (lacht). Das kann schon mal lange dauern. Wenn man dem Kunden gegenüber ehrlich und aufgeschlossen ist, kommt man meistens zum Ziel. 

 

helsa bildet auch dieses Jahr wieder neue Auszubildende aus.
Was würdest Du ihnen denn für ihre Zeit bei uns raten?

Ich habe schon während meiner eigenen Ausbildung offen und ehrlich meine Meinung gesagt und bin damit immer sehr gut gefahren. Das wäre daher auch mein Rat an sie: „Bleibt ehrlich und authentisch!“

 

Liebe Brigitte, vielen Dank und herzlichen Glückwunsch zum Dienstjubiläum! 

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