Der helsa Stand am IUTA-Filtrationstag 2017Präsentationen der FachweltDie Ausstellung am IUTA-Filtrationstag 2017helsa-Key-Account-Manager Michael Hartmann
01.12.2017 helsainside, helsanews

Anwendung trifft Forschung

helsa präsentiert sich am 9. IUTA Filtrations-Tag

Das IUTA (Institut für Energie und Umwelttechnik) ist eines der größten verfahrenstechnischen Institute Deutschlands im Bereich der Energie- und Umwelttechnik.

Ein Arbeitsschwerpunkt für die IUTA-Mitarbeiter ist es, anwendungsorientierte Projekte aus Forschung und Entwicklung zu begleiten, bei denen gemeinsam mit Industrie-Partnern wissenschaftliche Erkenntnisse in neue oder verbesserte Verfahren oder Produkte überführt werden.

Auch helsa ist Industriepartner des IUTA und seit vielen Jahren als Aussteller und Teilnehmer des jährlich stattfindenden Filtrationstags mit von der Partie. So auch am 9. November 2017, zum 9. Filtrationstag in Duisburg. Michael Hartmann und Dr. Daniel Forberg formten das helsa Team bei diesem Event der Fachwelt aus Industrie und Forschung.

Über die Zusammenarbeit mit dem IUTA, die Firmenpräsentation am Filtrationstag und vieles mehr haben wir mit helsa Projektmanager Dr. Daniel Forberg gesprochen.

Warum arbeitet helsa mit dem IUTA zusammen?

D.F. Das IUTA beschäftigt sich als Institut beispielsweise intensiv mit Raumluftfiltern. In diesem Zusammenhang werden Messmethoden entwickelt und optimiert. Als Institut verfügt das IUTA über die Möglichkeit hochkomplexe Messapparaturen anzuschaffen und zu betreiben, mit denen Größen wie z.B. Wirksamkeit oder Kapazität von Filtern ermittelt werden können. Solche Messungen sind sehr aufwendig und fehleranfällig. Das heißt man muss mit viel Sachverstand und Erfahrung an die Sache gehen. Als Partner des IUTA haben wir die Möglichkeit dort unsere Filtermaterialien testen zu lassen

Was bietet der Filtrationstag für helsa?

D.F. Jährlich lädt das IUTA die Fachwelt ein um zum einen eigene Ergebnisse zu präsentieren und um ihren Partnern und Gästen/Teilnehmern ein Forum für Fachvorträge zu bieten. Ein meet and greet für die Fachwelt. Ich kann dort wichtige Kontakte knüpfen oder vertiefen und Kunden treffen, also Netzwerkpflege betreiben, was ungemein wichtig für die tägliche Arbeit ist. Die Veranstaltung also, wo man als Filterhersteller sein sollte.

Gibt es konkrete Themenschwerpunkte?

D.F. Ja, es werden aktuelle Problemstellungen beleuchtet. Ein derzeitiges Projekt des IUTA beschäftigt sich z.B. mit Energielabeling von Adsorptionsfiltern in den Bereichen Druckluft und Raumluft. Energielabel sollen zum einen Transparenz für Verbraucher schaffen und zum anderen den Marktanteil energieeffizienter Produkte erhöhen. Hier konnten wir konkret auch die Prüfstände und Testeinrichtungen besichtigen.

Wie gut ist die Veranstaltung besucht?

D.F. Im Vergleich zum letzten Jahr schätze ich fast doppelt so viele, ca. 200 Leute. 18 Firmen haben sich in der Ausstellung präsentiert, das waren beispielsweise Hersteller von Partikel–oder von Gasfiltern aber auch Anbieter von Messapparaturen.

Und wie war die Stimmung am helsa-Stand?

D.F. Ja, unser Stand war auch gut besucht. Es gab gute Gespräche mit einigen potentiellen Neukunden, denen wir Problemlösungen anbieten konnten. Wir hatten Besuch von Partnern und Kunden und so auch Raum und Zeit bestehende Projekte zu besprechen. Aus den Gesprächen ergeben sich neue Fragestellungen und Arbeitspunkte – also ein schönes To-do-Paket, das wir mit nach Hause genommen haben und das ist ja auch gut so.

Vielen Dank für diesen interessanten Überblick. 

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