Spanien ist eines der acht Länder weltweit, in denen helsa mit einem eigenen Werk vertreten ist.Der Fußballclub Real Madrid zählt zu den berühmtesten Fußballvereinen der Welt.Prunkvolle Gemächer, imposante Fassade und ein spektakulärer Schlosspark: der "Palacio Real" in Madrid.Die wohl berühmteste Kirchenbaustelle der Welt ist die Sagrada Familia in Barcelona.Die Gewölbe der Basilika werden von baumähnlichen Säulen getragen, die sich zu einem Dach aus Palmblätter formen.Im Park Güell lässt man sich verzaubern von märchenhafter Architektur und phantasievoll angelegten Grünanlagen.Exotisch, wie ein Ort aus tausendundeiner Nacht, erhebt sich die Alhambra von Granada vor den schneebepuderten Gipfeln der Sierra Nevada.Die Kathedrale von Cordoba ist die faszinierende Fusion einer Kathedrale mit einer mächtigen Moschee.Der spannende Kontrast verschiedener Architekturstile und kultureller Einflüsse machen die Kathedrale von Cordoba absolut sehenswert.Grandioser Weitblick ins katalonische Hinterland und bis nach Barcelona: Das Kloster von Montserrat.Das Reisgericht Paella zählt zu den klassischen spanischen Traditionsgerichten.Der weltbekannte Jabugoschinken wird aus halbwilden Schweinen gemacht, die sich von den Eicheln der Stein- und Korkeiche ernähren.Kalt und erfrischend ist die Gemüsesuppe Gazpacho das richtige Gericht für heiße Tage.
02.05.2018 helsainside
Von: Monika Scherer

Spanien – ein “helsa-Land”

Teil 1: Insidertipps für Ihre Spanienreise

Wer von Ihnen unseren Blogpost über Kambodscha gelesen hat, weiß, dass helsa als internationales Unternehmen in acht faszinierenden Ländern vertreten ist. Wir verbinden heute die Arbeit mit dem Vergnügen und geben Ihnen ein paar Reisetipps für Spanien. Francisco Ros, General Manager und Global Key Account Manager unseres Werkes in Cervera hat uns für Sie seine persönlichen Insidertipps verraten. 

Spanien ist das Land der gastfreundlichen Menschen, tollen Feste und kulinarischen Highlights und gehört zu den beliebtesten Urlaubzielen der Welt. Francisco schickt uns nach Madrid, Barcelona und nach Andalusien in den Süden des Landes. So erleben wir ein Mosaik aus drei ganz unterschiedlichen Kulturen.

 

Madrid: Stadt des Fußballs, der Museen und des Königs

Es ist nicht zu übersehen, dass Madrid Hauptstadt ist: Sehenswürdigkeiten und Gebäude wirken gigantisch, oft majestätisch. Ganz gleich, wohin man blickt, überall türmen sich die imposantesten Fassaden auf, selbst die Wohnhäuser sehen altehrwürdig und elegant aus.

Neben der Moderne, die hier am augenscheinlichsten im Fußballverein „Real Madrid“ pulsiert, begegnen dem Besucher auf Schritt und Tritt Jahrhunderte voller Geschichte. In der weltweit größten und bedeutendsten Gemäldesammlung, dem Museo del Prado, hängen unzählige Exponate alter Meister wie Rubens, Rembrandt, van Dyck, Tizian und El Greco. Die Sammlung ist absolut sehenswert, selbst für nicht allzu Kunstbegeisterte.

Der Palacio Real, der Königliche Palast, verschlägt jedem Besucher die Sprache: Die pompöse Vierflügelanlage mit quadratischem Innenhof, barocken Fassaden und prunkvollen Sälen wird als offizielle Residenz des spanischen Königshauses genutzt. Der Palast hat stolze 3.418 Räume, 135.000 Quadratmeter Fläche und ist damit der größte Palast Europas. Über einen Ehrenhof gelangt man in den quadratischen Innenhof und an die Rückseite des Gebäudes grenzt ein wunderschöner Park. 

Wer nun erschöpft einen Ort zum Ausruhen sucht, findet unzählige Restaurants in den kleinen Gässchen, vielleicht sogar das älteste Restaurant weltweit, das Botin. Als Ausklang des Tages empfiehlt Francisco, sich durch Gassen und Markthallen treiben zu lassen und vom regen Nachtleben in Spaniens Hauptstadt inspirieren zu lassen.

 

Barcelona: Gaudi, Kunst und Charme

Die Millionenstadt direkt an der Mittelmeerküste besticht durch seine kulturelle Vielfalt.

Ein Mann, der Barcelona stark geprägt hat und bis heute präsent ist, war der Jugendstil-Architekt Antoni Gaudí (1852-1926). Sein bekanntestes Werk ist wohl der Kirchenbau Sagrada Família, der 1882 begonnen wurde und bis heute in Bau ist. Gaudi selbst leitete bis zu seinem Tod die Arbeiten und wurde dort in der Krypta begraben. Auch jetzt schon, im halbfertigen Zustand, kann man das Meisterwerk im Stil der Modernisme besichtigen. Überall entdeckt man komplexe Verzierungen, organische Formen und dekorative Elemente. Als Resultat der langen Bauzeit vereinen sich hier verschiedene Architekturstile und schaffen ein faszinierendes Ganzes.

Zum Picknick – am besten mit dem spanischen Nationalgericht Paella – schickt uns Francisco in den terrassenförmig angelegten Park Güell. Dies ist ein wunderschöner Gartenkomplex, den Gaudi nach dem englischen Vorbild einer Gartenstadt entwarf. Hier stehen Häuser (auch Gaudis Wohnhaus) und Skulpturen im Mosaikstil und organischen Formen.

Geschichte atmet auch das gotische Viertel Barri Gòtic mitten in der Altstadt. Dort gründeten Römer 133 v. Chr. auf dem Hügel Mons Taber eine Siedlung namens Barcino und damit nahm die lange Geschichte Barcelonas ihren Lauf. Viele enge, verwinkelte Gassen und sonnige Plätze mit geschichtsträchtigen Gebäuden ziehen sich um den Mittelpunkt des Viertels, die Kathedrale La Seu. Im mehrmals sanierten gotischen Viertel gibt es nur wenige befahrene Autostraßen und es eignet sich mit seinen unzähligen kleinen Boutiquen ganz wunderbar zum Shoppen.

 

Andalusien: Atemberaubende Natur, maurische Architektur und bewegte Geschichte

Die Region Andalusien vereint eine schier unglaubliche Vielfalt unterschiedlicher Landschaftstypen – ausgedehnte mediterrane Wälder, zahlreiche Flüsse, schneebedeckte Hoch- und vegetationsreiche Mittelgebirge, Sumpf- und Vulkanlandschaften sowie trockene Halbwüsten.

Durch seine Lage an der Südküste des Landes war Andalusien im Laufe der Geschichte vielfältigen kulturellen Einflüssen ausgesetzt und stand von allen spanischen Regionen am längsten unter islamischer Herrschaft. Von dieser Zeit zeugt die prachtvolle Architektur vieler Bauten, wie etwa die der Alhambra in Granada, einer der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas und seit 1984 Weltkulturerbe.

Auf den Höhen über der Stadt steht sie als wahr gewordenes Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Sie gilt als eines der bedeutendsten Beispiele des maurischen Stils der islamischen Kunst. Berühmt sind der Myrtenhof, ein von einer Myrtenhecke umwachsenes Wasserbecken und der Löwenhof mit seinen grazilen Galerien und phantasievollen Ornamenten, um den sich die Gemächer der Frauen befanden. Die unterschiedlichen Gärten mit den Wasserspielen sind außergewöhnliche Zeugen der kunstvollen maurischen Architektur.

Auch die Mezquita-Catedral von Córdoba, die einst Moschee gewesen ist, ist UNESCO-Weltkulturerbe. In ihr vereinen sich unterschiedliche Stilrichtungen und religiöse Elemente der westlichen Kultur mit der des Islam. Von 785 bis 987 n. Chr. wurde sie als Moschee gebaut, doch nach der Reconquista, der Rückeroberung durch die katholische Kirche, errichteten die spanischen Könige über dem Hauptschiff eine gotische Kathedrale. Das gigantische Bauwerk beeindruckt mit seinen gewaltigen Ausmaßen (es erstreckt sich über 24.000 Quadratmeter) und macht die lange Geschichte Córdobas erlebbar.

 

Cervera und Umgebung: Geballtes Wissen und unvergleichliche Aussicht

Wer sich nun noch in der Nähe unseres Schulterpolsterwerkes in Cervera in Katalonien umsehen möchte, dem empfiehlt Francisco den Besuch der Universität von Cervera, einem altehrwürdigen neoklassischen Bau mit barocker Außenfassade. Hier befand sich von 1717 bis 1842 n. Chr. die einzige zugelassene Hochschule Katalonien und das studentische Leben prägte 125 Jahre lang die Stadt.

Ein MUSS ist auch das Kloster Montserrat. Das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat liegt circa 45 km nordwestlich von Barcelona im Berg Montserrat. Schon von weitem bietet der 1.236 Meter hohe Berg einen grandiosen Anblick. Oben angekommen, kann man die Fernsicht bis weit ins Hinterland von Katalonien genießen. Im Kloster verehren Wallfahrer die aus dem 12. Jahrhundert stammende Mariendarstellung „Unsere Liebe Frau von Montserrat“.

 

Kulinarisches: Schweine im Eichelhain, kalte Suppe und Fisch

Was wäre ein Spanienbesuch ohne landestypisches Essen? Francisco legt uns ans Herz, sich einmal quer durch viele spanische Traditionsgerichte zu probieren:

Am authentischsten schmeckt eine Paella in València, wo sie erfunden wurde. Die Reisplatte aus Safranreis und frischem Gemüse wird in zahlreichen Varianten (Kaninchenfleisch, Fisch, Meeresfrüchte) zubereitet.

Ein etwas kostspieligeres Vergnügen ist der Jabugo Schinken, einer der Schätze der spanischen Küche. In Eichelhainen gehaltene Schweine liefern das exquisite Fleisch, das nach traditioneller Methode per Hand gefertigt wird. Die natürliche Reifung im Keller macht den Schinken zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis.

Der Hitze geschuldet darf Suppe hier auch mal kalt sein: Die andalusische Gazpacho aus ungekochtem Gemüse hat es sogar in die internationale Küche geschafft und ist herrlich erfrischend.

Für den rustikalen Restaurantbesuch in Zentralspanien empfiehlt sich das gegrillte Spanferkel Cochinillo, eine echte Tradition der Region Segovia. Und natürlich ist es Pflicht, in einem Land mit 4.964 km Küste Fischgerichte in allen Variationen zu probieren.

 

Geht es Ihnen wie mir? Es war eine herrliche Reise, die mich inspiriert und meinen Horizont erweitert hat.

Demnächst lesen Sie hier in Teil 2, wie unser spanisches Werk das Audit des helsa Compliance and Safety Standards erfolgreich bestanden hat.

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