Beim Schaukeln: helsa® fördert Kids Treff in BayreuthBeim Lagerfeuer: helsa® fördert Kids Treff in BayreuthDas renovierte Gebäude: helsa® fördert Bayreuther Flux Jugend TreffSpatenstich beim Seniorenpark SandlerSeniorenpark Sandler
01.07.2016 helsanews, helsapedia, helsainside

Menschlichkeit und ethisches Handeln als Unternehmensphilosophie

Soziales Engagement der helsa Group

In unserem, vom Humanismus geprägten Zeitalter, sollte es selbstverständlich sein, allen Menschen mit dem gleichen Maß an Respekt und Wertschätzung zu begegnen. Dies ist die Wurzel unserer abendländischen Kultur, ob Kant, Hegel, Herder oder Nietzsche, unzählige Philosophen haben über das Thema ‚ethisches Handeln‘ viele Traktate und Bücher erarbeitet. Auch wirtschaftliches Tun sollte mit Menschlichkeit stets eng verbunden sein. Denn das eine ist ohne das andere wie der Körper ohne Seele. Ein Unternehmen, das Menschen in erster Linie als Ressourcen sieht, wird es langfristig schwer haben, auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können. So ist ethisches Handeln auch unmittelbar mit unternehmerischem Erfolg verknüpft. Humanistisches Denken zeigt sich in einer Firmenkultur zum einen im tagtäglichen Umgang mit Mitarbeitern und Kollegen: „Die Ethik muss gewahrt werden und der Respekt, denn wir leisten Dienst am Menschen. Schlimm finde ich, wenn jemand nur in Zahlen denkt und den Menschen dahinter vergisst. Im Großen und Ganzen sollte jeder Mitarbeiter respektvoll auf allen Ebenen sein“, so erklärt Monika Sandler, Eigentümerin und geschäftsführende Gesellschafterin der helsa Group und Tochter des Firmengründers, eines ihrer wichtigsten Lebens- und Führungsprinzipien.

Menschlichkeit kann ein Unternehmen aber auch mittels Wohltätigkeit zeigen. Gutes tun ist wichtig, darüber zu sprechen aber auch. Denn auf diese Weise schafft man Vorbildfunktionen und zeigt auch eine ethische Grundhaltung, die ins Unternehmen zurückhallt. Das spornt zu eigenen altruistischen Handlungen an.

Wohltätigkeit als Zeichen von Menschenliebe: Der kids Treff Bayreuth

Seit fünf Jahren unterstützt die Firma helsa den kids-Treff in Bayreuth, eine kirchliche Einrichtung im eher sozial schwachen Stadtteil Neue Heimat. In der Region leben viele Alleinerziehende, schlechter gestellte Familien und Menschen mit Migrationshintergrund. Ziel des Vereins, der in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert, ist es, Kinder von der Straße zu holen, um sie unterstützen und fördern zu können. Man möchte junge Menschen ins Leben begleiten, vom Grundschulalter an, bis zur Hilfe bei der Ausbildungssuche, dem Bewerbungstraining, etc. Alle Kinder ab fünf Jahren sind herzlich willkommen. Für die Jüngeren steht ein Abenteuerspielplatz zur Verfügung, wo Naturerfahrung und Bewegung im Mittelpunkt stehen. Hier werden Lagerfeuer veranstaltet, Fossilien geklopft und es darf nach Herzenslust auf Bäume geklettert werden.

Neben dem kids-Treff gibt es auch einen Jugendtreff ‚Flux‘, untergebracht in einem ehemaligen Sparkassengebäude, das mit vielen Spenden und Sponsorengeldern umfassend renoviert werden konnte. Hierbei haben die Sternstunden des Bayerischen Rundfunks und auch der Bayerische Jugendring maßgeblich finanziell unterstützt. Zusätzlich zum Nachmittagsprogramm, das zwischen 15 und 18 Uhr stattfindet, bietet der Kids Treff auch eine Lernhilfe an. Viele ehrenamtliche Helfer, meist pensionierte Lehrer, unterstützen zurzeit täglich rund 18 Kinder bei den Hausaufgaben von 13:30 bis 15:00 Uhr. Vorher gibt es noch ein warmes selbst gekochtes Mittagessen. „Wir unterstützen Kinder und Jugendliche aus unserem christlichen Glauben heraus. Dabei missionieren wir niemanden, aber wir lesen immer wieder in der Bibel, sprechen Gebete und versuchen unsere christlichen Werte weiterzugeben. Der Träger des Kids treff ist die ev.-luth. Kirchengemeinde Nikodemuskirche“, erläutert Martin Engelhardt, in Vollzeit angestellter Sozialpädagoge und für den Jugendtreff zuständig. „Wir sind stolz, dass sich der kids-Treff über die Jahre hinweg gut entwickelt und vergrößert hat. Mittlerweile können wir täglich nachmittags rund 30 Kinder hier begrüßen. Wir beschäftigen zwei Vollzeitkräfte und einen Kollegen in Teilzeit. Alle Maßnahmen werden durch Spenden finanziert. Ich kann mich nur bei unseren Förderern herzlich bedanken und darum bitten, weiterhin an uns zu denken.  Mit Hilfe unserer Patenschaftsaktion, die sehr erfolgreich ist, haben wir die Möglichkeit, noch mehr Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sowie feste Ansprechpersonen anbieten zu können. Spenden, wie die von helsa, sind für uns immens wichtig und ein hervorragendes Beispiel, wie Unternehmen Geld sinnvoll und wirklich wohltätig, für ein Mehr an Menschlichkeit einsetzen können.“

Soziales Engagement als Ausdruck ethischen Handelns: Der Seniorenpark Sandler

Monika Sandlers Verbundenheit mit ihrem Heimatort Gefrees zeigt sich in vielen gemeinnützigen Aktionen. Seit Jahren trug sich die Unternehmerin mit der Idee ein Seniorenheim zu bauen, das mehr ist als nur eine ‚Verwahranstalt‘. 2011 war es dann soweit. Man konnte SeniVita als Betreiberfirma gewinnen und baute zwei Häuser mit insgesamt 44 Apartments. In Architektur und Ausstattung sowie in die Wahl der Betreibergesellschaft war Monika Sandler von Anfang an persönlich involviert. Es ist ihr damals wie heute ein Herzensanliegen unter ihrem Namen etwas zu schaffen, das außergewöhnlich ist und dem Leben nicht nur Jahre, sondern den Jahren Leben schenkt. So entstand das Konzept ‚Altenpflege 5.0‘, das Wohnqualität, Individualität und Selbstbestimmung bedeutet und in drei Bausteine unterteilt ist:

1.    Individuelle Tagespflege und Übergangspflege

2.    Häusliche Pflege, die eine 24-Stunden-Betreuung garantiert

3.    Selbstbestimmtes Wohnen, barrierefrei und mit eigenen Möbeln

Der Vorteil ist ein Rundum-Sorglos-Paket, denn alle Pflegemöglichkeiten sind unter einem Dach vereint und können ganz individuell in Anspruch genommen werden. „Seit Mai 2016 ist unser Heim voll. Über die gute Resonanz freuen wir uns natürlich sehr. Mittlerweile haben wir 37-38 Pflegekräfte angestellt, die alle aus Gefrees und Umgebung kommen. Zudem beschäftigen wir drei Auszubildende zur Altenpflegerin“, resümiert Michael Reichl, Betriebsleiter des Seniorenheims. „Das SeniVita Seniorenhaus ist also nicht nur ein notwendiges Angebot für alte Menschen der Region, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber.“

Wohltätigkeit – ein Grundstein humanistischer Kultur

Wohltätigkeit ist seit alters her eine Tugend vieler Religionen, nicht zuletzt auch unserer christlich-abendländischen Kultur. Trotzdem ist diese Charaktereigenschaft alles andere als selbstverständlich in der heutigen Zeit. Ein rasanter Wertewandel geht kontinuierlich hin zu Gewinnmaximierung und Kapitalvermehrung. Ethisches, menschliches Handeln muss wieder konsequent aktiv in der Gesellschaft sowie auch in der Unternehmensphilosophie verankert werden. Bei helsa ist dies eine Selbstverständlichkeit und die Grundlage für ein respektvolles, empathisches Miteinander – gut für alle Kollegen und die, die es werden wollen.

Unter anderem bietet helsa in seiner Firmenzentrale in Oberfranken spannende Stellen für:

·       Textilingenieure

·       Maschinenbautechniker

·       Textilmaschinenführer

·       Industriekauffrauen/-männer

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