Nellie Platzer - Auszubildende Industriekauffrau bei helsaDie helsa Unternehmensleitsätze prägen die Arbeitsatmosphäre in unserem UnternehmenJessy Fricke und Nellie Platzer (v.l.) - Unsere neuen Auszubildenden zur Industriekauffrau bei helsa
18.10.2017 helsakarriere, helsainside

Lehrjahre bei helsa sind keine Herrenjahre – oder doch?!

Ein Bericht unserer neuen Auszubildenden zur Industriekauffrau, Nellie Platzer

Ich heiße Nellie Platzer und bin 19 Jahre alt. Seit September bin ich, als eine der zwei neuen Auszubildenden zur Industriekauffrau bei helsa tätig. In meiner Zeit in der Fachoberschule Hof im sozialen Zweig habe ich schnell gemerkt, dass ich meine Zukunft eher in einem wirtschaftlichen Unternehmen sehe. Dennoch betrachte ich meine Zeit im sozialen Zweig nicht als verschwendet, da man hier wichtige Soft Skills und dadurch den richtigen Umgang mit verschiedensten Menschen lernt.

Meine Oma meinte vor meiner Ausbildung einmal zu mir: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“. Sie meinte damit, dass die Ausbildung eine anstrengende Zeit wird, in der man nicht viel bestimmen kann und ich solle die Schulzeit so gut es ginge genießen. Das ist mir aber nicht immer gelungen. Oft empfand ich meinen Alltag in der Schule als langweilig und hatte es nach 13 Jahren Schule satt, Fächer wie Mathematik, die mir gar nicht liegen, zu pauken.

Nachdem das Fachabitur geschafft war, habe ich mich richtig auf eine praxisbezogene Ausbildung mit Abwechslung und fachbezogenen Fächern gefreut. Bereits an meinem ersten Tag, dem 01.09.2017, bemerkte ich Unterschiede zur Schulzeit. Wir neuen Azubis bekamen eine Stempelkarte, einen Parkausweis und allerhand neue Informationen mit an die Hand. Es fühlte sich noch ziemlich surreal an, auf einmal ein Teil der Firma helsa zu sein. Gleichzeitig fühlte ich mich aber auf einmal richtig erwachsen, als ich realisierte, dass ich ab sofort hier arbeiten werde und nicht mehr die Schulbank drücken muss. Natürlich muss ich auch zur Berufsschule, aber diese ist kein Vergleich zu einer „normalen“ Schule … Zum Glück! 

Die Mitarbeiter der Firma helsa und besonders das Engagement der Personalabteilung, haben mir den Einstieg richtig leichtgemacht und meine Sorgen, ob ich denn wirklich hierher passe, sind schnell verflogen.  Auch meine Bedenken, ob die Ausbildung hier denn die richtige Entscheidung ist, sind nach der ersten Woche im Vertrieb verschwunden.

Die flachen Hierarchien und der freundliche Umgangston untereinander zeichnen für mich helsa aus.

Denn "ein „WIR“ bildet sich schließlich durch den Beitrag eines jedes Einzelnen zu einer Gesamtheit. Der Geist jedes Einzelnen wird zu unserer Unternehmenskultur.“ Das WIR wird bei helsa, wie man gleich merkt, großgeschrieben und „Einer für alle, alle für einen“ ist hier nicht nur ein leeres Versprechen. Das Betriebsklima bei helsa macht es mir leicht, als Azubi Fragen zu stellen – denn das ist sehr wichtig und bekanntlich gibt es ja keine dummen Fragen. Ich kann deshalb nur jedem „Neuling“ raten, sich zu trauen, soviel wie möglich zu fragen. Bei helsa muss man zum Glück keine Angst haben, seine Fragen offen zu stellen. Bis jetzt habe ich damit durchweg gute Erfahrungen gemacht. Schließlich blickt keiner in den ersten Wochen aufgrund der Produktvielfalt durch und die „alten Hasen“ haben Verständnis für Unverständnis.

Auch dein Mut, neue Horizonte zu erreichen, wird hier gefördert. Anders als in der Schule, in der für mich der Horizont immer sehr beschränkt war, werden hier eigene Ideen gefördert und gefordert (das kann man an den vielen Besprechungen, die untereinander stattfinden, erahnen). Es lohnt sich also durchaus, sich selbst einzubringen und den Mut zu finden, auch mal selber kreativ zu sein. Mögliche Lösungsvorschläge werden nämlich gerne angenommen und die Geschäftsführer haben immer ein offenes Ohr für neue Konzepte und Ideen.  

Sogar die Selbstverantwortung, die bei den Unternehmensleitsätzen eine wichtige Rolle spielt, durfte ich bereits in der kurzen Zeit selber spüren. „Die Selbstverantwortung bewahrt uns vor dem lähmenden Gift der Passivität und Gleichgültigkeit.“ Dieser Punkt ist mir positiv aufgefallen, denn im Gegensatz zur Schule darf man bei helsa seine eigene Weiterentwicklung vorantreiben und Verantwortung übernehmen. Selbst ich als Azubi darf Aufgaben schon alleine erledigen, anstatt sie an das Unternehmen abzugeben. Diese Selbstverantwortung motiviert mich, meine Grenzen zu erweitern und Selbstinitiative zu zeigen. In der Schule hatten wir nur eine geringe Selbstverantwortung und es war kaum möglich, eigenen Grenzen auszudehnen. Auch war ich in der Schule nie so motiviert wie ich es hier bin. Das merke ich schon daran, wie leicht es mir fällt, morgens aufzustehen, was in meiner Schulzeit nie der Fall war. 

Insgesamt kann ich sagen, dass ich mich bei helsa sehr wohlfühle und froh bin, mich für die Ausbildung und damit gegen ein Studium entschieden zu habe. Denn die Theorie habe ich nach 13 Jahren Schule erst einmal satt.

Und tut mir leid, dir widersprechen zu müssen, liebe Oma, aber für mich sind meine Lehrjahre bei helsa zum größten Teil Herrenjahre - denn hier werde selbst ich als Azubi gefragt und kann so eigene Ideen einbringen. 

 

Wir vom helsa-Team haben Nellie zu ihren ersten sechs Wochen bei uns interviewt.
Lesen Sie das Interview hier!

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