Kambodscha zählt zu den acht Ländern weltweit, in denen helsa mit einem eigenen Werk vertreten ist.Angkor Wat, Kambodschas größte Tempelanlage, verzaubert mit monumentalen Sandsteinbauten, <br>filigranen Reliefs und unzähligen Teichen. Ihr Besuch gehört zu den "Once in a lifetime"-Momenten.Kaum ein Besucher, der dem Charme der verfallenen, überwucherten Zeugen einer untergegangenen Kultur nicht erliegt.Blauer geht's fast nicht: Der Otres Beach lädt zum süßen Nichtstun.An den Stränden rund um Sihanoukville lässt es sich wunderbar entspannt dem Sonnenuntergang entgegenblinzeln.Das helsa-Werk in der Svay Rieng Provinz produziert seit 2012 Schulterpolster für den asiatischen Bekleidungsmarkt.
07.03.2018 helsainside
Von: Monika Scherer

Kambodscha – ein „helsa-Land“

Teil 1: Reisetipps vom Insider

Kambodscha: Es wird niemanden wundern, wenn ich mich als Europäerin mitten im deutschen Winter bei diesem Wort sehnsüchtig in die Wärme träume. Sehen Sie wie ich sofort Bilder vor sich?

Tropische Urwälder, in denen die feuchtheiße Luft durch farbenprächtige Pflanzen flimmert. Über allem Gezwitscher und Schreie exotischer Vogel- und Tierarten. Es ist so heiß, dass die Haut glitzert.

Das Wunderbare an meiner Arbeit bei helsa ist, dass durch den Kontakt mit meinen internationalen Kollegen ab und zu ein exotischer Hauch durch mein Büro weht und mich über meinen deutschen Tellerrand blicken lässt.

Damit ich diesen Hauch ein wenig länger genießen kann, habe ich mich (zugegebenermaßen nur von meinem Schreibtisch aus) auf die Reise gemacht. Die besten Reisetipps habe ich mir von Ron, dem General Manager unseres Schulterpolsterwerks in der Svay Rieng Provinz geben lassen. Wer wüsste besser als er, was man in diesem wundervollen Land gesehen haben muss?

Kommen Sie mit?

 

Auf den Spuren einer untergegangenen Kultur

Kein Kambodschabesuch ohne die Tempelanlagen in Siem Reap! Auf einem Gebiet von mehr als 200 km² befinden sich über 1.000 Gebäude aus der Zeit der Khmer.

Die größte und bekannteste Anlage unter ihnen ist das Weltkulturerbe Angkor Wat. Ron empfiehlt sie mir und jedem Kambodscha-Reisendem als absolutes MUSS, für das man sich sogar 3-4 Tage Zeit nehmen sollte, da es so unglaublich viel zu entdecken gibt:

Monumentale Sandsteinbauten, filigrane Reliefs, unzählige Teiche und die schiere Größe der Anlage lassen jeden Besucher staunen. Wie in einem Märchenwald umschlingen riesige Wurzeln meterhohe Mauern und verfallene Gebäude.  

Frühaufsteher können die atemberaubende Kulisse bei spektakulärem Sonnenaufgang und Spätbesucher bei blutrotem Sonnenuntergang bewundern.

Um dieses größte religiöse Bauwerk der Welt zu genießen, sollte man unbedingt hitzeresistent sein: Bei 40 Grad und einer Luftfeuchtigkeit wie in der Sauna hat man einiges am Fußstrecken zurückzulegen.

Fazit: Eine Kambodschareise ohne Angkor Wat ist keine Kambodschareise. Von vielen Reisenden wird der Besuch als eine „once in a lifetime“-Erfahrung geschildert.

In der Ruhe liegt die Kraft

Nach dieser geballten Ladung Kultur schickt mich Ron nach Kampot. Das Küstenstädtchen im Südwesten liegt unweit der Grenze zu Vietnam und bietet vor allem Eines: Entspannung und reizvolle Landschaft. Wer nach Kampot reist, der lässt die Seele baumeln. Hinreißende alte Kolonialhäuser und -villen aus der französischen Kolonialzeit schmiegen sich an hübsche Straßen rund um die Riverside Road. Am Flussufer finden Hungrige charmante Restaurants, die zum Verweilen einladen.

Für spektakuläre Sonnenuntergänge wandert man am besten hinauf auf den nahegelegenen Bokor Mountain zur Bokor Hill Station und freut sich dort über die fantastische Aussicht auf das Urwaldgrün des umliegenden Nationalparks und auf den Golf von Thailand. Die frische Brise dort oben ist dabei sicher sehr willkommen.

Denjenigen von Ihnen, die kulinarisch interessiert sind, empfiehlt Ron den Besuch einer Pfefferplantage, wo eines der begehrtesten Gewürze weltweit, „das Gold von Kambodscha“, angebaut wird. Die Tradition des Pfefferanbaus in Kambodscha reicht bis ins 13. Jahrhundert. Das Klima und der fruchtbare Boden vor allem in der Provinz Kampot sind ideal für den weltberühmten Kampot-Pfeffer.

Beachlife genießen

Was natürlich noch fehlt, um Kambodscha richtig kennenzulernen, ist das Meer. Ron schickt uns am Ende unserer Reise an einen der vielen Strände rund um den Ferienort Sihanoukville. Die 155.000 einwohnerstarke Hafenstadt liegt nicht weit von Kampot auf einem Landzipfel, um den sich langgezogene Strände schmiegen.

Während man am Tag dem süßen Nichtstun am Strand nachgeht, grillen am Abend Restaurants direkt am Strand frischen Fisch und Meeresfrüchte. Im Korbstuhl sitzend und cocktailschlürfend, lässt es sich ganz wunderbar dem Sonnenuntergang entgegenblinzeln.

Hier findet jeder Reisende einen Strand, der zu ihm passt: Wer einen kühlen Platz zum Entspannen sucht, gleichzeitig ein wenig Beachlife und günstiges Essen sucht, dem sei Otres Beach ans Herz gelegt. Für solche, die nachts Party machen möchten, ist dagegen der zentrale Serendipity mit seinen vielen Nachtclubs die beste Wahl.

 

Erholt und sonnengebrannt machen wir uns nach dieser wunderschönen virtuellen Reise wieder auf den Heimweg und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen :-)

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