Mit dem Dynasorb Sorptionsanalysator lassen sich Kapazitäten und Haltezeiten von Adsorbentien messen.Wer den dynamischen Sorptionsanalysator bedienen möchte, <br>benötigt ein tieferes Verständnis für physikalisch-chemische Vorgänge.
11.06.2019 helsainside, helsapedia

Ich sehe was, was Du nicht siehst - Teil 2

Wie wir bei helsa Unsichtbares sichtbar machen

Sind Sie schon Teil des helsa-Entwicklungsteams? Wenn nicht, dann haben Sie jetzt die Gelegenheit, in die Rolle eines/er dieser genialen TüftlerInnen zu schlüpfen. 

Ihre Aufgabe: Aus einer Vielzahl an Aktivkohleproben unterschiedlicher Qualität bestimmen Sie genau das schwarze Pülverchen, welches unseren Filtermedien die besten Eigenschaften verleihen kann! Haben Sie eine Idee? Richtig: Die Unsichtbarkeit der Wirkung von Aktivkohle macht diese Aufgabe nicht leicht. 

Nun ist das helsa-Entwicklungsteam sehr stolz darauf, seit einiger Zeit mit dem Dynasorb Sorptionsanalysator ein Analysegerät im Hause zu haben, das diese Aufgabe lösen, sprich Unsichtbares sichtbar machen kann. 

 

Dynasorb - Ein dynamischer Sorptionsanalysator


Prüfgegenstand: sämtliche Adsorbentien, Filtermedien, Wabenkörper und Filter

 

Dynasorb versetzt uns nun in die Lage, sämtliche Adsorbentien, sowohl in Reinform als auch in verarbeiteter Form als Filtermedium oder Wabenkörper, auf ihre Wirksamkeit überprüfen zu können. 

Der Prüfling wird mit einem definierten Gemisch aus Schadgas und Luft durchströmt. Mittels eines nachgeschalteten Massensprektrometers ist es möglich, eine Vielzahl von Schadgasen zu detektieren. Das Gerät misst kontinuierlich die Gaszusammensetzung nach dem Prüfling und zeigt so den Durchbruch des Schadgases an. Durch eine entsprechende Auswertesoftware kann man unterschiedliche Kurvenverläufe gegenüberstellen und Kapazitäten und Haltezeiten der Adsorbentien bestimmen, als auch den Volumenstrom und die Luftfeuchtigkeit des Luftstroms unseren Bedürfnissen gemäß selbst mischen. 

Eine tolle Sache! Wir wissen nun, welcher Rohstoff das beste Preis-/Leistungsverhältnis hat und können natürlich Kundenwünsche noch viel gezielter umsetzen. 

Wer jetzt allerdings meint, mit Dynasorb schnell die oben gestellte Aufgabe selbst lösen zu können, der hat sich doch getäuscht. Wer diesen „Alleskönner“ dazu bringen will, repräsentative Ergebnisse auszuspucken, der muss sich intensiv einweisen lassen und ein tieferes Verständnis für physikalisch-chemische Zusammenhänge besitzen. Außerdem braucht er Geduld, denn eine Messung kann auch mal gut fast einen ganzen Tag dauern. Für das helsa-Innovationsteam allerdings ist das alles kein Problem und wir wünschen ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg beim Messen. 

 

In Teil 1 unserer kleinen Reihe konnten Sie lesen, wie wir sicherstellen, dass Patienten mit künstlichem Darmausgang einen sicheren Stomafilter erhalten. 

 

 

Seite drucken