Was schon die Maya im 3. Jh. n. Chr. wussten: Aus Naturlatex, den man <br>aus Gummibäumen gewinnt, lassen sich elastische Gegenstände formen.Auch das Zwerchfell ist eine Membrane, die im menschlichen Körper Brust- und Bauchhöhle voneinander trennt.helsa Gazählermembranen bestehen aus dünnem Textil, welches hauchfein mit einer Gummierung beschichtet wird.
10.04.2019 helsapedia, helsainside

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E wie Elastomermembranen

Die Oberfranken lieben es, sich die Welt in Vergleichen zu erklären. Ist zum Beispiel eine Sache so „klar wie Kloßbrühe“, dann kennt und versteht sie jeder, selbst das Kindergartenkind.  Aber heute ist unser Thema E wie Elastomermembrane und da haben die meisten Zeitgenossen so ihre Probleme, denn was ist bitteschön eine Elastomermembrane?

Wir bei helsa haben diese Frage schon oft gestellt bekommen, deshalb heute eine einfache, kurze und hoffentlich eingängige Erklärung.    

Der erste Teil des Wortes, Elastomer ist einfach zu beschreiben. Elastomere werden umgangssprachlich ganz simpel als Gummi bezeichnet und wir alle kennen und nutzen Gummi in vielen unterschiedlichen Lebensbereichen. Was wäre die Hausfrau ohne Einmachgummi, das Fahrzeug ohne Gummireifen, der Angler ohne Gummistiefel, der Metzger ohne Gummischürze oder das Auto ohne Gummimatte? In Form von kleinen, runden, schwarzen oder roten Ringen erleben wir Gummi als Dichtmaterial. Mixer, Rasenmäher, Warmwassergeräte oder Heizungskessel versagen meist dann ihre Dienste, wenn eine Dichtung schwächelt und ausgetauscht werden muss. 

Mayas beobachteten schon im 3. Jahrhundert nach Christi, wie sich der milchige Pflanzensaft des Gummibaumes beim Eintrocknen in einen plastisch-elastischen Feststoff verändert und fertigten daraus die ersten Gummibälle. Mit der Entdeckung der Vulkanisation von Naturkautschuk 1838 durch Charles Goodyear, entwickelte sich Gummi zu einem Werkstoff, der das Alltagsleben der Menschen zunehmend eroberte. Heute unterstützen uns Dutzende synthetischer Elastomere z. B. bei der Erforschung des Weltraums und der Untiefen der Meere, sie helfen u. a. dabei, dass unser Leben immer mobiler und sicherer wird.

Bei dem Wort Membrane denken wir spontan an den Biologieunterricht, an Trommelfell, Zwerchfell und Zellmembranen. Wir stellen uns so etwas wie eine dünne, schwingende Haut oder Folie vor, die zwei Bereiche beweglich voneinander trennt und vielleicht eine selektive Durchlässigkeit besitzt. Mit dieser Vorstellung liegen wir total richtig, denn wie so oft stand auch beim Thema Membrane die Natur der Technik Pate. In unterschiedlichsten technischen Prozessen werden elastische Trennschichten benötigt, die ganz spezifische Eigenschaften haben. Manche müssen gegen aggressive Chemikalien beständig sein, manche großen Kräften standhalten können und sehr stabil und reißfest sein, andere wiederum sollten sich ganz definiert bewegen, egal ob bei 40 oder -40 Grad Celsius und wieder andere dürfen nur für bestimmte Stoffe durchlässig und für andere undurchlässig sein. Genauso zahlreich wie die Anforderungen sind auch die Werkstoffe, aus denen Membranen hergestellt werden.

Eine Elastomerembrane ist also eine schwingende definierte Trennschicht, die entweder komplett aus Gummi besteht oder eine Gummioberfläche besitzt.

Eine unserer Kernkompetenzen bei helsa ist die Herstellung hauchdünner, gasbeständiger Membranen, die das Herz des Gaszählers bilden. Aber auch für Mess- und Regelgeräte z. B. zur Steuerung von Flüssigkeitsströmen benötigt man Elastomermembranen made by helsa.

Erfahren Sie hier noch mehr zu helsa Elastomermembranen.

 

 

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