das helsa Siegel für Sicherheit und Verantwortung
27.02.2017 helsanews, helsainside

Eine Kultur der Verantwortung muss gepflegt werden

Der helsa Compliance and Safety Standard

Woran denken Sie beim Schlagwort „Mode“? Vielleicht an Kate Moss oder Gisele Bündchen? An Coco Chanel oder Karl Lagerfeld? Oder entfacht dieses Thema bei Ihnen das Schnäppchenfieber? Sie sehen sich im Geiste schon am Wühltisch auf der Suche nach einem weiteren Preisknüller? Könnte es auch sein, dass Ihnen bei dieser Fragestellung eine leichte Gänsehaut aufläuft? Bilder von eingestürzten Nähburgen in Bangladesch, von ausgebeuteten Kindern und unwürdigen Arbeitsbedingungen zu Dumpinglöhnen stehen ihnen urplötzlich vor Augen? 

Wie auch immer, Mode und das Bedürfnis sich zu kleiden ist so alt wie der Mensch selbst. Ging es zunächst nur darum sich gegen Regen und Kälte zu schützen, rückten bald modische Aspekte und die Qualität der Stoffe in den Vordergrund. Auch um die Mühe und Arbeit die hinter der Herstellung der Gewänder stand, wussten unsere Vorfahren zu berichten. Der Weg vom Flachsanbau bis hin zum fertigen Leinenhemd war lange und mit viel Arbeit und Zeit für die Bäuerin verbunden. Doch wer macht sich im Zeitalter von fast fashion noch Gedanken darüber wie arbeitsintensiv die Herstellung unserer Outfits ist? Trotz Chemiefasern und hoher Automatisierung müssen auch heute noch viele Hände nähen und anpacken bis die trendigen Kollektionen im Warenhaus hängen. 

Die Forderung, dass diese "vielen Hände“, in Bangladesh oder in Myanmar, in Vietnam oder in Kambodscha unter würdigen und gesicherten Bedingungen ihre Arbeit verrichten können, wird zunehmend lauter. 

helsa, seit 70 Jahren führender Hersteller von Bekleidungszubehör wie Schulterpolster, Ärmelfische, Reversseide und Einlagestoffen, beliefert Modelabels rund um den Globus. Eine international aufgestellte Fertigung mit Standorten in Asien wie Kambodscha, China, der Türkei und Indien sind Voraussetzung für dieses Geschäft. 

Gerade deshalb war es uns all die Jahre ein Anliegen, den Maßstab unseres Erfolges nicht nur an ökonomisch messbaren Zielen festzumachen, sondern auch das verbindliche Einhalten gesetzlicher und freiwilliger Regeln, zu umfassendem Schutz aller Mitarbeiter weltweit und der Umwelt, zum festen Bestandteil unserer Unternehmenspolitik zu machen. Wir von helsa fühlen uns menschenwürdigem und ökologischem Handeln verpflichtet.

Die Frage, wie helsa diesem Anspruch kontinuierlich gerecht werden kann ist berechtigt.

Drei Punkte erlauben es uns zu behaupten, wir können das:

  1. helsa fertigt ausschließlich in eigenen Fertigungsstätten und kann alle Parameter, wie Sozialstandards, Arbeitszeiten, Produktionsmethoden und Rohstoffeinsatz selbst kontrollieren und verantworten. Allgemein ist es in der Bekleidungsindustrie hingegen üblich, mit Subunternehmen zu arbeiten, auf deren Bedingungen man keinen Einfluss hat.
  2. Der helsa Code of Conduct, ist eine klare Richtschnur zur Sicherung von gesetzeskonformem und ethischem Handeln in allen helsa-Werken vorgelegt.
  3. Mit dem helsa Safety und Compliance Standard, kurz hCSS,  hat helsa ein Instrument entwickelt, welches sicherstellt, dass die von uns gewünschten und geforderten ethischen, sozialen und ökologischen Standards in allen Werken implementiert, kontinuierlich verbessert und fortlaufend kontrolliert werden. Der hCSS legt konkrete Anforderungen aus den vier Bereichen Menschen, Maschinen, Gebäude und Allgemeines fest, die jedes helsa-Werk erfüllen muss und die jährlich in einem Audit überprüft werden.

Alle helsa Produkte weltweit entsprechen den REACH und Öko-Tex Anforderungen. 

Weitere aktuelle Informationen über den hCSS finden Sie hier: 

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