Franz Rabenstein - Dualer Student bei helsa®
18.07.2016 helsakarriere, helsainside

Dual studieren heißt doppelt lernen

Wie sich das erste Studienjahr bei helsa anfühlte berichtet Franz Rabenstein im Interview

Franz Rabenstein (23) ist erster dualer Student bei helsa. Nach einem gelungenen Start ins Praxisjahr erwartet er voller Spannung den Beginn der nächsten Etappe, den Hochschulalltag.

 

Seit Herbst 2015 bietet die helsa Group International die Möglichkeit an, Theorie und Praxis in Form eines dualen Studiums zu verbinden.

 

Dual studieren liegt im Trend. Ein duales Studium kombiniert die wissenschaftlich- theoretische Ausbildung einer Hochschule mit einer klassischen Berufsausbildung und Praxisphasen im Unternehmen. Franz Rabenstein hat diesen Weg gewählt um nach 4,5 Jahren nicht nur seinen Bachelor als Wirtschaftsingenieur in der Tasche zu haben, sondern gleichzeitig die Ausbildung zum Industriekaufmann und gute Aussichten auf einen Job.

Das heißt so viel wie drei Fliegen mit einer Klappe erschlagen, setzt aber ein enormes Maß an Engagement und Leistungsbereitschaft voraus. Über seine ersten Schritte auf diesem Weg und seine Beweggründe, das sogenannte Verbundstudium an der Hochschule Hof zu starten, berichtet Franz Rabenstein im Interview.

 

 

Franz, das erste Jahr Deines Verbundstudiums ist schon fast vorbei, hast Du schon Studentenleben geschnuppert?

 

Franz: Das kann ich so nicht sagen. Das erste Jahr steht komplett unter dem Motto „klassische Berufsausbildung“, d.h. ich lerne an der Berufsschule im Blockunterricht die theoretischen Hintergründe, die ein Industriekaufmann können muss und wende sie dann im Arbeitsalltag an. Bei helsa durchlaufe ich verschiedene Abteilungen, bekomme dort nach einer Einarbeitungszeit schon konkrete Aufgaben, die ich selbstständig bearbeite. An die Hochschule geht’s dann erst im zweiten Jahr.

 

Du lernst also insgesamt an drei Orten, das setzt doch eine hohe Bereitschaft an Flexibilität und Anpassungsvermögen voraus. Was hat Dich dazu bewogen, ein duales Studium anzupacken?

 

Franz: Schon während meiner ersten Ausbildung zum Mechatroniker kam der Wunsch bei mir auf, ein Studium anzuschließen. Da Wirtschaftsingenieurwesen technische und betriebswirtschaftliche Inhalte vereinigt, konnte ich durch meine Vorbildung bereits einen Part gut abdecken. Die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Lehre nun auch noch den zweiten Wissensbereich zunächst von der Praxis und später in der Theorie zu durchdringen, fand ich verlockend. Auf einer Ausbildungsmesse habe ich helsa kennengelernt und erfahren, dass hier Industriekaufleute ausgebildet werden. Ich habe angefragt, ob diese Ausbildung auch im Rahmen eines dualen Studiums machbar wäre und das hat geklappt.

 

Bist Du aus heutiger Sicht zufrieden mit Deiner Entscheidung?

 

Franz: Auf jeden Fall. Das erste Jahr war in jeder Beziehung eine Horizonterweiterung für mich. Die kaufmännischen Themen sind wirklich interessant und ich hatte vorher nur wenig darüber erfahren. Besonders gefällt es mir, dass ich in den verschiedenen Abteilungen bei helsa richtig im Alltagsgeschäft mitarbeite. Ich telefoniere mit Kunden, gebe Aufträge ein und verfolge Produktionstermine selbstständig. Man verlässt sich auf mich, steht aber bei Fragen jederzeit zur Verfügung. Alles ist echt, nicht nur eine fiktive Projektfirma, wie das teilweise auch üblich ist. Das gibt mir viel Selbstvertrauen und macht einfach Spaß. Aber auch das Arbeitsklima bei helsa ist durch die Abteilungen hindurch sehr gut, ja freundschaftlich und familiär, das schätze ich sehr.

 

In welchen Abteilungen wirst Du während Deiner Ausbildung eingesetzt?

 

Ich war schon im Vertrieb, in der Produktionsplanung und im Einkauf, derzeit arbeite ich im Controlling und der Finanzbuchhaltung mit. Es folgen noch die Logistik, die Personalabteilung und das Marketing. Darüberhinaus gibt es für mich die Möglichkeit, Einblicke in die Entwicklung und die Verfahrenstechnik zu bekommen, was mich als späteren Wirtschaftsingenieur besonders interessiert.

 

Wie geht es bei Dir jetzt weiter?

 

Im Oktober beginnt das Studium an der Hochschule, welches ich mit Spannung erwarte. Ich freue mich dann endlich so ein richtiger Student zu sein und auch darauf, mein WG-Zimmer zu beziehen, einfach das Leben neu zu gestalten, für mich selbst zu sorgen. In den Semesterferien bin ich dann wieder bei helsa.

 

Vielen Dank Franz für den Einblick in das erste Studienjahr. Wir wünschen Dir natürlich alles Gute weiterhin und sind gespannt, was Du nächstes Jahr zu berichten hast. 

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