Eine der ersten helsa-Werbungen in Schönschrift.helsa-Werbung aus den 1940er (links) und 1960er Jahren (rechts).In den 80er Jahren warb helsa farbenfroh und plakativ.Die 1990er Jahren brachten die energielose Klimaanlage für den Sitz und die Revoluzzerin der "unsichtbaren Revolution".In den 2010er Jahren präsentiert sich helsa international mit hochspezialisiertem Know-How.
26.01.2018 helsainside

70 Jahre helsa-Werbung

Eine kleine Geschichte der Werbung

Lassen Sie sich zu einem kleinen Streifzug durch die helsa-Werbung der letzten 70 Jahre entführen? Wir haben einige "Perlen" aus unserem helsa-Archiv für Sie ausgegraben. 

Werbung ist Spiegel der Geschichte, der Mode und des Geschmacks. So natürlich auch bei helsa.

Stil und Schriftzüge, sogar ganze Produktlinien haben sich geändert. Aus nostalgisch wurde "clean", aus der Revoluzzerin die sympathische Dame, die zum Durchatmen einlädt. Eines ist durch die Jahrzehnte jedoch gleich geblieben: Das Sichtbarmachen der verborgenen Funktionen unserer helsa-Produkte steht damals wie heute im Vordergrund der Botschaft. 

Schauen Sie mit uns auf die Entwicklung der Werbung in Deutschland, die im Grunde auch eine Geschichte der Medien ist: 

 

Die 1940er bis 1960er Jahre

Mit dem Wirtschaftsaufschwung erlebt auch die Werbung einen neuen Boom, wenn auch keinen sonderlich kreativen. Fast jede Anzeige zeigt Stereotypen und Klischees. Mit heutigen Augen betrachtet, wirken diese Werbungen oft naiv und bieder.

Werbung beginnt gekonnt, mit den Träumen der Menschen zu spielen. Produkte werden in Scheinwelten eingebettet, die beim Kauf vermeintlich mit erworben werden. Diese psychologisch ausgefeilte Form von Werbung erleben wir bis heute: Wir kaufen nicht nur ein Produkt, sondern häufig ein Lebensgefühl. 

Die Verbreitungsmedien dieser Zeit sind Zeitungen, Illustrierte, Plakatwände und erste Fernsehspots — der erste lief im Übrigen 1956 und war für Persil

 

Die 1970er bis 1980er Jahre

Mit der flächendeckenden Verbreitung des Fernsehers und der wachsenden Zahl der Sender ändert sich vieles: Reklame findet neben Print und Radio auch den Weg ins Fernsehprogramm, wie wir es heute kennen. Damit erreicht sie täglich unzählige Menschen und steigt in eine ganz neue Dimension ein. Ganz neue Berufszweige der Werbebranche entstehen. 

Stilistisch wird es — ganz nach Art der Achtziger — bunt, plakativ und laut. helsa ist da keine Ausnahme. 

 

Die 1990er bis 2000er Jahre

Das große Stichwort dieser Zeit ist "Internet": Milliarden an Euros werden in Werbung auf Webseiten oder Suchmaschinen investiert. Werbung in gedruckten Medien darf vorerst gleichberechtigt weiter bestehen, wird allerdings in den nächsten Jahren deutlich reduziert. 

Es birgt enorme Möglichkeiten, das Werben auf Onlineplattformen, gehorcht aber auch ganz neuen Regeln und muss sich daher neu erfinden. Ein Nebeneffekt der wachsenden Werbeflut ist, dass sie gesetzlich strenger reglementiert wird. 

 

2010er Jahre bis heute

Werbung wird zur Kunstform. 

Die Ästhetik von Bild und Typografie nimmt deutlich mehr Raum ein, wenn es um ansprechende Gestaltung geht. Reduzierung und innovative Bildsprache sind wichtige Kriterien hochwertiger Werbung.  

Mittlerweile darf Werbung sehr vieles: Sie kann humorvoll oder traurig, schockierend oder kreativ, innovativ oder sachlich sein, sie ist originell und setzt Trends. 

 

 

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