Aus den drei Gründerfrauen von 1947 sind 1957 schon 90 Mitarbeiter gewordenRechnung für den Bau der ersten Fertigungshalle 1950; Gewerbeanmeldung für die Schulterpolsterfertigung in Gefrees 1952Elfriede und Helmut Sandler im Jahr 2016Das helsa Werk in Gefrees in den 1950er JahrenEin helsa Messestand in den 1950er JahrenDie Fertigung von Schulterpolstern in den 1960er Jahren
21.08.2017 helsainside, helsanews

70 Jahre helsa: Ein Blick zurück auf die Anfänge

Von visionärem Unternehmergeist und Wachstum in schwierigen Zeiten

70 Jahre Firmenbestehen sind Anlass genug, ein wenig in den alten Unterlagen unseres Traditionsunternehmens zu stöbern.
Das helsa-Archiv birgt wahre Schätze, die von visionärem Unternehmergeist, Wachstum und Modeströmungen erzählen. 

In den wirtschaftlich schwierigen Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg optimistisch eine Schulterpolsterfabrik aufzubauen, gehört eindeutig in die Kategorie "mutiges Unternehmertum": 

  • Helmut Sandler war gerade einmal 24 Jahre jung, als er 1947 in einer Holzbaracke mit drei Mitarbeiterinnen die Produktion begann.
  • 1950, kurze drei Jahre danach, wagte er in Schwarzenbach/Saale den Bau einer Arbeitshalle. 
  • 1952 konnte er bereits den Umzug nach Gefrees in ein großes Fabrikgebäude stemmen. 

 

Der Rest ist (Erfolgs-)Geschichte - entstanden durch die unternehmerische Vision eines Mannes, der großes Potential im Markt und in seinen Mitarbeitern sah. 

Bei allem Respekt vor dem rührigen Firmenchef vergisst man gerne den privaten Helmut Sandler. Er war ein höchst verbindlicher und sozialer Mensch, den nicht nur die Arbeitskraft seiner Angestellten interessierte. helsa war für ihn seine Familie, die ihm ehrlich am Herzen lag. Selbst im hohen Alter machte er fast täglich seinen Rundgang durch die Firma und suchte das Gespräch mit den Mitarbeitern. Seine humorvolle Art ist vielen in guter Erinnerung. In seiner knapp bemessenen Freizeit lebte er in der Fotografie seine künstlerische Ader aus oder entspannte beim Golfen. 

Dass sein wirtschaftliches und soziales Engagement 1988 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und 1992 mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt Gefrees belohnt wurde, wundert niemanden, der ihn persönlich kannte. 

Im April durften wir uns bereits mit Frau Magda Gräf treffen, einer helsa-Mitarbeiterin der allerersten Stunde, die Helmut Sandler gut kannte. Das Interview mit ihr können Sie hier nachlesen: "Am Anfang waren wir wie eine Familie"

Seit seinem Ausscheiden im Jahr 1985 lenkt Monika Sandler, seine Tochter, mit gleicher Vision und Tatkraft das Unternehmen. Wie der Vater, so die Tochter.

Das visionäre Handeln unseres Gründers prägt die helsa-Firmenphilosophie bis heute. Mutige Entscheidungen waren und sind in der Firmengeschichte von helsa stets Thema. Lesen Sie hier von Monika Sandler und ihrem Weg mit helsa: "Mut zum Unternehmertum ist der Schlüssel zum Erfolg"

 

 

Seite drucken